Die Preise für die Spanisch Schule in Quito beträgt pauschal 250$ pro Person oder für Fortgeschrittene 8$ pro Stunde. Hierbei handelt es sich um einen individuellen Sprachunterricht, der auch für Anfänger geeignet ist. An 5 Tagen werden täglich 4 Stunden intensiver Einzelunterricht vermittelt. Die Unterkunft liegt zentral in der City von Quito.
Für die unterrichtsfreie Zeit ist ein anwendungsbezogenes abwechslungsreiches Beiprogramm vorgesehen. Hierzu zählen verschiedene Angebote wie:
Die Schule arbeitet mit verschiedenen gemeinnützigen Initiativen im Raum Quito zusammen, die sich auch durch monatliche Projektgebühren von Freiwilligen finanzieren. Zu den Arbeiten in den Projekten gehören:
Die An- und Abreise zu verschiedenen Einsatzorte erfolgt nach einer Einweisung selbstständig von jeden Freiwilligen durch die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln.
In diesem Projekt geht es um die Arbeit in einer Tages-Begegnungsstätte für Senioren. Die Einrichtung wurde von einer Peruanerin gegründet und wird hauptsächlich von Spenden finanziert. Die Menschen, die vier mal die Woche aus eigener Entscheidung heraus vorbei kommen, sind hauptsächlich arme und einsame Menschen, die sich über ein Frühstück und eine warme Mahlzeit freuen, jedoch vor allem über die Begegnung und die Gemeinschaft. Bezeichnend bei dieser Arbeit ist die Dankbarkeit und die Freude darüber, dass ein Mensch kommt, um sich mit ihnen zu beschäftigen. Viele der Menschen freuen sich über einen Ansprechpartner, die Gesellschaft und die intensive Beschäftigung.
Als Freiwilligenhelfer wird man hier wirklich gebraucht und gefordert, wobei über die Art der Aufgaben sehr individuell entschieden werden kann. In der Küche wird immer Hilfe beim Kochen und Backen benötigt, genauso wie in der Hauptaula, in der bis zu hundert Menschen gemeinsam Malen, Basteln, Tanzen und Spielen, wobei Kreativität und eigene Ideen sehr begrüßt werden.
Zusätzlich gibt es in der Einrichtung viele Kleingruppen, in denen sehr intensiv gearbeitet wird und wo auch immer wieder die Kreativität der Freiwilligen gefordert wird: Eine Malgruppe, Religionsgruppe, ein Chor, eine Tanzgruppe, ein Alphabetisierungskurs wollen organisiert werden.
Außerdem gibt es eine lokale medizinische Versorgung, in welcher auch immer freiwillige Ärzte benötigt werden. Zwei mal pro Woche kommen Krankengymnasten und einmal pro Woche wird ein Ausflug mit dem Bus gemacht.
Besonders an diesem Projekt ist die Vielfältigkeit, die eigene Selbtständigkeit und die Herzlichkeit der Menschen, die Dankbarkeit und die offenen Arme, mit welchen man dort empfangen wird. Unterstützung wird einfach immer benötigt und man ist dankbar für jede helfende Hand.
Voraussetzungen
Kosten (gelten nur in Verbindung mit einem Aufenthalt in der Sprachschule in Quito)
Viele Menschen in Ecuador verstehen und sprechen kein Englisch. Eine private Schule in Banos möchte diese Bildungslücke schließen und sucht deshalb kompetente Freiwillige, die Englisch mindestens zwei Stunden täglich nach Medienvorgaben unterrichten. Der Mindesteinsätz beträgt drei Monate. Diesen Lehrenden werden für ihre Tätigleit Unterkunft und Verpflegung zur Verfügung gestellt. Außerdem erhalten sie die Möglichkeit für 6 Dollar pro Stunde an einem Spanischkurs teilzunehmen.
Neben dieser Unterichtstätigkeit besteht die Möglichkeit, an verschiedenen Freiwilligenprojekten:
Die Nothelfergemeinschaft unterstützt eine freie Initiative für ein angehendes Goethe-Institut in Cuenca. Hierfür werden Germanistikstudenten gesucht, die bereit sind, für ein mindestens ein halbes Jahr eine Klasse zu unterrichten.
Die Unterrichtenden erhalten eine pädagogische Einweisung und ein monatliches Honorar, dieses richtet sich nach dem geleisteten Unterricht.
Unterkunft und Verpflegung wird zusätzlich gewährt. Eine Anerkennung als Praktikum ist möglich.
Wildtierauffangstationen fangen Wildtiere, die die Polizei auf Märkten beschlagnahmt oder die als Haustiere gehalten wurden. In Ecuador ist der Handel mit Wildtieren verboten, trotzdem kaufen Privatpersonen Affen, Ozelots oder Papageien. Die niedlichen Tiere werden jedoch bald lästig, denn mit zerkratzten Möbeln und richten ein Chaos im Wohnzimmer an. Grund genug, um diese Tiere wieder auszusetzen. Auch verwaiste Jungtiere, die ohne Muttertiere sind, werden auch aufgenommen.
Die meisten Tiere gelangen in einem schlechten Zustand zu der Wildtierauffangstation:
falsch ernährt, verhaltensgestört, verwundet vom Angebunden sein und häufig voller Parasiten. Ein Viertel der Tiere stirbt bereits während der Anreise oder in den ersten Tagen in der Wildtierauffangstation. Ein weiteres Viertel der Tiere können auswildert werden, aber nur die, die gesund ausgewachsen und scheu sind. Die letzte Hälfte erfüllt diese Kriterien nicht und bleibt auf der Station - sei es in Freiheit oder in schützenden Gehegen.
Die Wildtierauffangstation arbeiten häufig eng mit der Indiogemeinschaft zusammen, um den Regenwald nachhaltig zu nutzen. Sie unterstützen diese Gemeinschaften mit anderen Themen und liefern Informationen und klären auf - zum Beispiel was Abfall, Auswirkungen von Erdölbohrungen oder Pestizideinsatz in der Landwirtschaft betrifft.
Die Einsatzgebiete der Volontäre und Praktikanten sind sehr vielfältig, so geben sie auch Unterricht in Umwelterziehung oder Englisch in der Dorfschule.
Neben den individuellen Kosten vor Ort (s. jeweiliges Projekt) kommen folgende Kosten hinzu:
Copyright 2006 Nothelfergemeinschaft der Freunde e.V.
Alle Angaben sind ohne Gewähr, da wir von den ausländischen Partnerorganisationen und der politischen Lage im Partnerland abhängig sind.
Stand 2008