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Projekte in Kambodscha

Kambodscha ist bei uns hauptsächlich durch die Tempel von Angkor und das brutale Regime der Khmer Rouge bekannt. Doch seit über zehn Jahren ist die politische Lage stabil und das Land fasziniert neben der atemberaubenden Tempelanlage auch durch schöne Strände, eine interessante Hauptstadt, unberührte Landschaften und vor allem überaus freundliche Menschen.

 

Obwohl in den letzten Jahren vor allem durch den Tourismus in Siem Reap und Sihanoukville Gelder ins Land gekommen sind, zählt Kambodscha weiterhin zu einem der am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Besonders auf dem Land leben viele Menschen weiterhin unter der Armutsgrenze. Viele Projekte in Kambodscha haben es sich zum Ziel gemacht, die Lebensbedingungen auf dem Land zu verbessern. In einem dieser Projekte kannst auch du mitwirken.

 

Ein Freiwilligenaufenthalt in Kambodscha ist in folgenden Projekten möglich:

Training für Fußball und soziale Kompetenzen

*** Im Programm für weltwärts ***

 

Die SALT Academy organisiert Fußballtrainings/Turniere für 90 Teams, davon 20 Mädchenteams. Während des Trainings werden den Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren soziale Kompetenzen und Werte näher gebracht, die eine positive Lebenshaltung und ihre Selbständigkeit fördern. Insbesondere Mädchen sollen vermehrt angesprochen und gefördert werden.

 

Mädchen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren aus den umliegenden Dörfer erhalten die Möglichkeit,die Schule in Battambang zu besuchen und täglich am Fußballtraining teilzunehmen. Bis zu 10 Spielerinnen leben zusammen in einem Wohnheim, wo sie Englisch- und Computerunterricht erhalten und als (Assistenz-)trainerinnen gefördert werden. Die Mädchen werden in die Organisation von Sportveranstaltungen für andere Jugendliche eingebunden und erlangen so mehr Eigenständigkeit und Selbstvertrauen.

Aufgaben:

  • Assistieren bei Englisch- und Computerunterricht für Mädchen
  • Unterstützen beim Coaching der (weibliche) Fußballteams
  • Hilfe beim Koordinieren des Wohnheims, organisieren von Veranstaltungen
  • Gelegentlich assistieren bei der Organisation von Turnieren und bei der Verwaltung

Anforderungen:

  • Große Leidenschaft für Fußball (Spiel und Theorie)
  • Erfahrung als Coach erwünscht
  • Erfahrungen / Interesse am Umgang mit Jugendlichen
  • Kommunikationsstark und teamfähig
  • geduldig und in der Lage, Eigeninitiative zu übernehmen
  • Erfahrungen in Nachhilfeunterricht
  • Bereitschaft, mit Personen verschiedener Religionszugehörigkeit zusammenarbeiten
  • Bereitschaft zum Erlernen von Grundkenntnissen der Landessprache Khmer

Soziales Abfallzentrum Battambang (geförderter Dienst)

Ausbildungsprojekt für Menschen mit Benachteiligung

Trotz Bemühungen der kambodschanischen Regierung und verschiedener Nicht-Regierungs-Organisationen Menschen mit Benachteiligungen zu fördern haben nicht alle die gleichen Chancen. Vielen benachteiligten Menschen ist es noch immer nicht möglich, ein unabhängiges Leben in der Gesellschaft  zu führen. Die wenigen Beschäftigungsmöglichkeiten für Benachteiligte gibt es vorwiegend in den Städten. Auch wenn sie in entsprechenden Einrichtungen eine Basis-Ausbildung oder sogar eine Berufsausbildung erhalten haben finden sie nur selten eine Arbeit. Sie gehen dann meist zurück in ihr Dorf und leben in ihren Familien in der gleichen Situation wie vor ihrer Ausbildung. Fast alle Benachteiligten kommen vom Land und aus armen Familien.

 

Das Projekt für benachteiligte junge Menschen im COMPED Home startete  2012 mit einer Ausbildung in Hühnerzucht. Das Training wird in COMPED Home (CH) durchgeführt und dauert in der Regel 2 Monate. Im Anschluss daran findet eine Wiedereingliederung in ihren jeweiligen Heimatdörfern statt. Außerdem ist ein 2-tätiges Training zur Erstellung eines Business-Plans  vorgesehen. Es werden insgesamt pro Jahr 60 benachteiligte Menschen im COMPED Home ausgebildet, jeweils in Gruppen von 10 Personen. Jede Gruppe soll sich aus 3-4 Sehbehinderten und 6-7 anderweitig Benachteiligten zusammensetzen. Sie alle leben während ihrer Ausbildung im COMPED Home und werden dort verpflegt  und betreut. Für die  theoretische Ausbildung wird ein externer Trainer von einem professionellen Institut engagiert. Für die Dauer der Ausbildung sind Angestellte von COMPED  verantwortlich.


Die erste Trainingsgruppe hat zwei Hühnerhäuser aus unterschiedlichen Baumaterialen hergestellt. Das eine mit Baumaterial, das es auf dem Markt zu kaufen gibt und das andere aus natürlichen Materialien, so  wie es auf dem Dorf verwendet wird.  Zusätzlich wird alles Notwendige über Impfungen und Füttern, sowie über den Anbau von Futter als Alternative zu gekauftem Futter vom Markt vermittelt. Nach erfolgreicher Durchführung der Ausbildung erhalten alle Teilnehmer ein Startkapital zum Aufbau einer eigenen Hühnerfarm in ihrem Heimatdorf. Dort werden sie 3 Monate lang von einem Verantwortlichen unterstützt und beraten, um sicher zu stellen, dass das in COMPED Home gelernte erfolgreich angewendet wird. Die Familie des Benachteiligten nimmt zusätzlich an einem 1,5tägigen Re-Integrations-Programm teil, das entweder von COMPED oder einem externen Experten durchgeführt wird. Es werden 6 Folge-Trainings organisiert und jeweils 15 Teilnehmer aus dem jeweiligen Dorf werden hierzu eingeladen. Das bedeutet, es profitieren 90 Bauernfamilien von dem Projekt.

 

Anfang 2013 wurde eine Schweinezucht in Betrieb genommen und seit April 2013 werden die Teilnehmer zusätzlich in Schweinezucht ausgebildet. Eine Fischzucht ist in Planung.


Projektarbeit Umwelt- und Ressourcenmanagement

Wie in vielen anderen Entwicklungsländern auch, entsteht in Kambodscha mit der zunehmenden Industrialisierung viel Abfall und Abwasser. Geeignete Strategien für Recycling und einen sorgsamen Umgang mit Ressourcen wie Trinkwasser gibt es von Seiten des Staates nicht. Auch das Bewusstsein der Bevölkerung für den ökologischen und ökonomischen Nutzen von Maßnahmen zur umweltschonenden Abfallentsorgung ist bislang kaum vorhanden.

 

In Zusammenarbeit mit deutschen Ingenieuren wurde in Kambodscha mittlerweile eine Kompostierungsanlage erbaut und es werden Workshops angeboten, um über Abfallwirtschaft und Recycling zu informieren.

Gleichzeitig werden von unserer kambodschanischen Partnerorganisation EU-Projekte im Sektor Umwelt- und Ressourcenmanagement umgesetzt.


Wenn du mit den genannten Themen schon ein bisschen vertraut bist oder sogar etwas in diese Richtung studierst, dann melde dich bei uns. So kannst du in Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas dein gelerntes Wissen sofort einsetzen und in interessanter Projektarbeit auch einiges lernen.

 

Voraussetzungen:

  • Erfahrungen bzw. Studium in den Bereichen Umwelt- und Ressourcenmanagement erneuerbare Energien, Abfall- bzw. Abwasserwirtschaft o.ä.
  • Mindestaufenthalt: 3 Monate
  • ein hohes Maß an Eigeninitiative und Kreativität
  • Verständnis für eine fremde Kultur und Mentalität
  • Geduld und Durchhaltevermögen


Kosten für alle Projekte

  • Unterkunft und Verpflegung (jeweils ca. 200$/Monat)
  • Visumkosten (ca. 30$)
  • Reisekosten für die An- und Abreise
  • medizinische Vorsorge
  • ausreichende Auslandsversicherung gegen Krankheit, Unfall und Haftpflicht

Ausbildungsprojekt für Menschen mit Behinderungen

Trotz Bemühungen der kambodschanischen Regierung und verschiedener Nicht-Regierungs-Organisationen Menschen mit Behinderungen zu fördern haben nicht alle die gleichen Chancen. Vielen behinderten Menschen ist es noch immer nicht möglich, ein unabhängiges Leben in der Gesellschaft  zu führen. Die wenigen Beschäftigungsmöglichkeiten für Behinderte gibt es vorwiegend in den Städten. Auch wenn die Behinderten in entsprechenden Einrichtungen eine Basis-Ausbildung oder sogar eine Berufsausbildung erhalten haben finden sie nur selten eine Arbeit. Sie gehen dann meist zurück in ihr Dorf und leben in ihren Familien in der gleichen Situation wie vor ihrer Ausbildung. Fast alle Behinderten kommen vom Land und aus armen Familien.

 

Das Projekt für behinderte Menschen im COMPED Home startete  2012 mit einer Ausbildung in Hühnerzucht. Das Training wird in COMPED Home (CH) durchgeführt und dauert in der Regel 2 Monate. Im Anschluss daran findet eine Wiedereingliederung in ihren jeweiligen Heimatdörfern statt. Außerdem ist ein 2-tätiges Training zur Erstellung eines Business-Plans  vorgesehen. Es werden insgesamt 60 Behinderte im COMPED Home ausgebildet, jeweils in Gruppen von 10 Personen. Jede Gruppe soll sich aus 3-4 Sehbehinderten und 6-7 anderweitig Behinderten zusammensetzen. Die Behinderten leben während ihrer Ausbildung im COMPED Home und werden dort verpflegt  und betreut. Für die  theoretische Ausbildung wird ein externer Trainer von einem professionellen Institut engagiert. Für die Dauer der Ausbildung sind Angestellte von COMPED  verantwortlich sowie zusätzlich zwei nichtbehinderte Studenten der Landwirtschaft, die im Comped-home leben und die Auszubildenden jeden Tag im praktischen Teil ihres Trainings unterstützen.

 

Die erste Trainingsgruppe hat zwei Hühnerhäuser aus unterschiedlichen Baumaterialen hergestellt. Das eine mit Baumaterial, das es auf dem Markt zu kaufen gibt und das andere aus natürlichen Materialien, so  wie es auf dem Dorf verwendet wird.  Zusätzlich wird alles Notwendige über Impfungen und Füttern, sowie über den Anbau von Futter als Alternative zu gekauftem Futter vom Markt vermittelt. Nach erfolgreicher Durchführung der Ausbildung erhalten alle Teilnehmer ein Startkapital zum Aufbau einer eigenen Hühnerfarm in ihrem Heimatdorf. Dort werden sie 3 Monate lang von einem Verantwortlichen unterstützt und beraten, um sicher zu stellen, dass das in COMPED Home gelernte erfolgreich angewendet wird. Die Familie des Behinderten nimmt zusätzlich an einem 1,5tägigen Re-Integrations-Programm teil, das entweder von COMPED oder einem externen Experten durchgeführt wird. Es werden 6 Folge-Trainings organisiert und jeweils 15 Teilnehmer aus dem jeweiligen Dorf werden hierzu eingeladen. Das bedeutet, es profitieren 90 Bauernfamilien von dem Projekt.

 

Zusätzlich wird den behinderten Teilnehmern die Möglichkeit geboten, Co-Trainer für die Ausbildung in Hühnerzucht und/oder Verantwortlicher für das Monitoring bei der Re-Integration im Heimatdorf zu werden. Anfang 2013 wurde eine Schweinezucht in Betrieb genommen und seit April 2013 werden die behinderten Teilnehmer zusätzlich in Schweinezucht ausgebildet.

Projektarbeit Umwelt- und Ressourcenmanagement

Wie in vielen anderen Entwicklungsländern auch, entsteht in Kambodscha mit der zunehmenden Industrialisierung viel Abfall und Abwasser. Geeignete Strategien für Recycling und einen sorgsamen Umgang mit Ressourcen wie Trinkwasser gibt es von Seiten des Staates nicht. Auch das Bewusstsein der Bevölkerung für den ökologischen und ökonomischen Nutzen von Maßnahmen zur umweltschonenden Abfallentsorgung ist bislang kaum vorhanden.

 

In Zusammenarbeit mit deutschen Ingenieuren wurde in Kambodscha mittlerweile eine Kompostierungsanlage erbaut und es werden Workshops angeboten, um über Abfallwirtschaft und Recycling zu informieren.

Gleichzeitig werden von unserer kambodschanischen Partnerorganisation EU-Projekte im Sektor Umwelt- und Ressourcenmanagement umgesetzt.

 

Wenn du mit den genannten Themen schon ein bisschen vertraut bist oder sogar etwas in diese Richtung studierst, dann melde dich bei uns. So kannst du in Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas dein gelerntes Wissen sofort einsetzen und in interessanter Projektarbeit auch einiges lernen.

 

Voraussetzungen:

  • Erfahrungen bzw. Studium in den Bereichen Umwelt- und Ressourcenmanagement, erneuerbare Energien, Abfall- bzw. Abwasserwirtschaft o.ä.
  • Mindestaufenthalt: 3 Monate
  • ein hohes Maß an Eigeninitiative und Kreativität
  • Verständnis für eine fremde Kultur und Mentalität
  • Geduld und Durchhaltevermögen

Kosten für alle Projekte

  • Unterkunft und Verpflegung (jeweils ca. 200$/Monat)
  • Visumskosten (ca. 30$)
  • Reisekosten für die An- und Abreise
  • medizinische Vorsorge
  • ausreichende Auslandsversicherung gegen Krankheit, Unfall und Haftpflicht

Alle Angaben sind ohne Gewähr, da wir von den ausländischen Partnerorganisationen und der politischen Lage im Partnerland abhängig sind.
 
Stand 2014

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