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Georgien

Der Name „Georgien“ kommt vom griechischen „geo“ = „ (die) Erde“. Das heutige Georgien ist seit etwa 700 000 Jahren besiedelt.

 

Über die Entstehung Georgiens gibt es eine schöne Sage in der Schöpfungsgeschichte: Gott schuf die Erde und verteilte das Land an die Menschen. Den Kölnern gab er Dom, den Düsseldorfern die hohen Nasen. Nur die Georgier kamen zu spät. Also zürnte Gott, denn alles Land war bereits verteilt. Aber dann lernte er die Fröhlichkeit und den Charme dieser Menschen kennen, die ihre Boten zu ihm gekommen waren. Gott entschied sich: er schenkte den Georgiern das Stück Land, das er für sich selbst reserviert hatte. Hier ist die Region der antiken Kolchis, wohin die Argonauten unter Anführung Jasons aufbrachen, um das „goldene Vlies“ zu holen, was ihnen mit Hilfe der Zauberin Medea gelang.

 

"weltwärts" im Projekt TEMI

6-monatiger Sozialeinsatz nach den Kriterien des entwicklungspolitschen Freiwilligendienstes (EFWD)


Beginn: 1. April oder 1. Juli


Bedingungen nach dem EFWD:


Für die Vorbereitung und den Einsatz in Georgien entstehen keine Kosten. Das Sammeln von Spenden ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung für die Entsendung. Der Aufbau eines Spenderkreises für die Finanzierung des Freiwilligeneinsatzes wird von der Nothelfergemeinschaft unterstützt. Informationen zu Spenderkreisen findest du auch auf der Seite FSJ-ADIA.DE

Das Projekt wird voraussichtlich vom BMZ gefördert. Wir als Entsendeorganisation zahlen ein Taschengeld von 100 € im Monat und die (Auslands-)Reisekosten. Die Vorbereitungsseminare (min. 12 Tage) das Zwischenseminar ( von min. 5 Tagen im Projektland, dazu zählt eine Einführung in die Landessprache) sowie das Nachbereitungsseminar ( 5 Tage )  sind verpflichtend und nachzuweisen.


Der Versicherungsschutz sowie die Aufwendungen für die ortsübliche Unterkunft und Verpflegung  werden durch die Förderung ebenfalls übernommen.


Der Einsatz ist also kostenlos, wenn die Verpflichtungen eingehalten werden. Nähere Auskunft erteilen wir gern per E-Mail unter: info(at)nothelfer.org.


Hier ist direkt das Anmeldeformular für weltwärts.

The League of Young Voluntary Georgians - TEMI/GREMI Projekt

 




Über Temi


“The League of Young Voluntary Georgians & TEMI CHARITABLE UNION” bei GREMI (Ostgeorgien) existiert als eingetragene private gemeinnützliche Organisation seit 2000.


 

Ziel ist die soziale Integration von Menschen mit Behinderungen, junge Menschen aus Waisenhäusern, die nach ihrer Schulpflicht völlig ohne sozialen Hintergrund auf der Straße stehen, sowie junge Frauen  mit unehelichen Kindern, die in Georgien niedersten Stand haben und als „moralisches Freiwild“ gelten. Das heißt also, man wollte einen Lebensraum für behinderte und sozial benachteiligte Menschen schaffen und ihre Akzeptanz in der georgischen Bevölkerung fördern. Während des Bürgerkrieges  gab es viele Überfälle und alles, was nicht niet- und nadelfest war, wurde gestohlen… Die Heilpädagogin Frau Susanne  Reinhart (s.Foto) hat seit 1997 ehrenamtlich in Gremi unterrichtet, Theaterstücke erarbeitet und handwerliche Projekte geführt sowie  den beiden Leitern Herr Nika Kvashali und Herr Levan Batiaschwili geholfen durch Stiftungen und Privatpersonen Geld zu organisieren, um eine Produktionsgrundlage der Gemeinschaft zu schaffen.



Ein Dokumentarfilm mit deutschen Untertiteln wurde vor ausländischen Organisationen in Tbilissi vorgeführt und einige Male im georgischen Ferhsehen gezeigt, er war auch an den Filmfestspielen in Locarno (Schweiz) zu sehen.

 



Sprachen


Englisch/Deutsch/Russisch/Georgisch


Alter


ab 20 Jahre




Termine


Beginn des Freiwilligendienstes ist der 1. April und der 1. Juni 2009 für
jeweils 6 Monate.

 

Informationen zu Georgien


Nähere Informationen gibt es auf der Webseite der Botschaft der Republik Georgien unter:


www.botschaftvongeorgien.de

www.mfa.gov.ge/consular

www.auswaertiges-amt.de

www.fifoost.org/georgien/botschaft


Währung


Seit 1995 gilt in Georgien LARI (GEL) als Nationalwährung  zum Bezahlen in Bargeld:


1 Lari = 100 Tetri. Kreditkarten werden, insbesondere ausserhalb der Hauptstadt, kaum akzeptiert. Einige Banken in Tbilissi, z.B. TBC Bank und Procreditbank lösen American Express Traveller Cheques ein. Geldwechsel ist in Banken oder in zahlreichen Wechselstuben möglich (nur Scheine).


Anreise


Die Anreise aus Deutschland erfolgt zumeist mit dem Flugzeug über den Internationalen Flughafen Tbilissi (20 km vom Stadtzentrum entfernt). Flugzeiten ab Europa ca. 3 ½ Std. Die Anreise aus Nachbarstaaten (Türkei, Armenien, Aserbeidschan) kann auch mit dem Zug oder Auto erfolgen.


Medizinische Hinweise


Vor einer Reise nach Georgien sollte - falls erforderlich - der Impfschutz gegen Diphterie, Polio und Tetanus aufgefrischt werden. Als weitere Schutzimpfung wird die Hepatitis-A und -B-Impfung empfohlen. Ständig benötigte Medikamente und die übliche Reiseapotheke (Schmerz-, Durchfall-, Erkältungsmittel, Salben gegen Insektenstiche etc.) sollten mitgebracht werden. Quellen- und Leitungswasser ist in den meisten Gegenden trinkbar und sogar schmackhaft.

 

 

Workcamps / short terms

Mitarbeit im "Zentrum für freie Pädagogik"

Begleitung von Behinderten, Hilfe und soziale Integration.

 

Tätigkeit der Freiwilligen:

• Mithilfe in Betreuung von Behinderten

• soziale Begleitung von Behinderten verschiedenen Alters (vorwiegend Kleinkinder und Kinder im Schulalter)

•  Freizeitgestaltung

•  Hilfeleistungen in Organisationsfragen

•  assistieren der Pädagogen im Unterricht,  Musik,  Sport, Handwerken

• Teilnahme an der Vorbereitung der Konzerte, Theateraufführungen, Organisation der Feiertage und Sportveranstaltungen.

• körperliche Arbeit im Schulgarten


Einsatzort:

Tbilissi Innenstadt


Termine:

08.03.-29.03.09

09.04.-30.04.09

03.05.-24.05.09


Alter: 20 bis 28 Jahre

Kosten: 120 EUR , Anmeldgebühr 50 EUR, eigene Anreise





Für die Georgier ist jeder Gast „ein Geschenk Gottes“. Entsprechend wird er auch mit einer kulinarischen Vielfalt bewirtet. Das milde Klima beschenkt dieses Land nicht nur mit Obst, Kräutern oder Gewürzen, sondern auch mit Wein und Zitrusfrüchten. Hierzu können Freiwillige ihre eigenen Erfahrungen in verschiedenen Workcamps sammeln:

 

Weinlese oder „Rtveli“


Das Herzland des Weinanbaus ist Kachetien in Ostgeorgien. Hier wird ein für sein feines Bouquet geschätzter Wein produziert. Die Namen der Weine leiten sich von den Anbaugebieten ab. Die georgische Tradition verbietet den Verschnitt von Weinen verschiedener Sorten. Ein georgisches Sprichwort sagt. „Die Rebe verlangt ebenso Zuwendung wie ein Neugeborenes.“ Deshalb erfahren die Weinstöcke die fürsorgliche Pflege durch Menschenhände und bedanken sich häufig mit prallen Trauben und vollen Reben.

 

Freiwillige können aktiv an der Ernte „Rtveli“ teilnehmen und dabei etwas über die traditionelle Verarbeitung des Weines erfahren.

 

Termine:

vom 15.09. bis 29.09. 2009

vom 01.10. bis 15.10. 2009

 

Alter: 18 bis 26 Jahre

Kosten: 230 EUR , Anmeldgebühr 50 EUR, eigene Anreise



Zitronenernte am Schwarzen Meer


Die in Richtung des Schwarzen Meeres weisenden Bergtäler bieten ideale klimatische Bedingungen für die Anlage von Plantagen. Im November/ Dezember beginnt die Erntezeit der Zitrusfrüchte. Hierzu findet ein Workcamp in Kobuleti wunderschön, gelegen an der Schwarzmeerküste statt. Die Freiwilligen werden als Erntehelfer für 4 bis 5 Stunden täglich eingesetzt.

 

Termin:

 25. November bis 5. Dezember 2009

 

Alter: 19 bis 28 Jahre

Kosten: 220 EUR, Anmeldegebühr 50 EUR, eigene Anreise

 

Kosten

50 EUR Bearbeitungsgebühr, Reisekosten für die An- und Abreise, medizinische Vorsorge, ausreichende Auslandsversicherung gegen Krankheit, Unfall und Haftpflicht, Taschengeld 100 € monatlich, freie Unterkunft und Verpflegung

Links

Erfahrungsbericht Georgien


Informationen der Internationalen Jugendarbeit


Alle Angaben sind ohne Gewähr, da wir von den ausländischen Partnerorganisationen und der politischen Lage im Partnerland abhängig sind.
 
Stand 2009

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